Kurz und knapp

  • Ein gesundes Gehör erkennt Töne im Bereich von 0 bis 25 dB sowie Frequenzen zwischen 20 und 20.000 Hz.
  • Die Normalwerte beim Hörtest bilden die Grundlage zur Beurteilung, ob das Hörvermögen altersgerecht oder bereits eingeschränkt ist.
  • Abweichungen von diesen Werten werden in verschiedene Grade von Schwerhörigkeit eingeteilt, die je nach Intensität unterschiedliche Auswirkungen auf das Sprachverstehen haben.
  • Mit einem Audiogramm lassen sich individuelle Hörschwellen sichtbar machen und gezielt analysieren.
  • Wir von Enge & Menze helfen Ihnen dabei, Ihre Hörfähigkeit fachgerecht zu überprüfen und gemeinsam passende Lösungen zu finden.

Normalwerte beim Hörtest

Wie gut hören Sie wirklich? Ein Hörtest gibt verlässliche Antworten, vor allem, wenn man die Messergebnisse richtig einordnen kann. Die sogenannten Normalwerte beim Hörtest bilden den Maßstab für ein gesundes Hörvermögen.

Bei einem intakten Gehör liegt die normale Hörschwelle zwischen 0 und 25 Dezibel (dB).

Dabei steht ein Wert von 0 dB für die Wahrnehmung sehr leiser Töne, das sogenannte Idealhörvermögen. Liegt der gemessene Wert innerhalb dieser Spanne, spricht man von einem normalen Hörvermögen.

Auch der Frequenzbereich spielt eine entscheidende Rolle. Junge Menschen hören in der Regel Frequenzen zwischen etwa 20 und 20.000 Hertz (Hz). Mit zunehmendem Alter verändert sich diese Bandbreite, insbesondere die hohen Töne werden oft nicht mehr so gut wahrgenommen.

Werte über 25 dB gelten als Hinweis auf einen Hörverlust. Je nach Ausprägung unterscheidet man verschiedene Grade: von leichtem über mittleren bis hin zu schwerem oder hochgradigem Hörverlust.

Deshalb ist es wichtig, die Normalwerte beim Hörtest zu kennen, sie helfen dabei, Veränderungen frühzeitig zu erkennen und gezielt gegenzusteuern. Wir von Enge & Menze beraten Sie gerne ausführlich und führen in unseren Fachgeschäften professionelle Hörtests durch.

Hörschwellen und Grade des Hörverlusts in Dezibel

Das menschliche Gehör ist ein zentrales Sinnesorgan, das uns ermöglicht, Sprache, Musik und Umgebungsgeräusche wahrzunehmen und mit unserer Umwelt zu kommunizieren.

Ein Verlust des Hörvermögens kann daher erhebliche Auswirkungen auf den Alltag und die Lebensqualität haben. Um den Grad einer Hörminderung einordnen zu können, wird sie anhand der Hörschwelle in Dezibel (dB) unterschieden.

Die folgende Übersicht zeigt, wie die verschiedenen Stufen von normalem Hörvermögen bis hin zur Gehörlosigkeit definiert werden und welche Auswirkungen sie auf die Wahrnehmung von Geräuschen haben:

  • Normalhörigkeit: Eine Hörschwelle bis maximal 20 dB gilt als normal. Geräusche wie Blätterrauschen oder das Ticken einer Uhr werden dabei noch gut wahrgenommen.

  • Geringgradige Schwerhörigkeit: Liegt die Hörschwelle zwischen 25 und 40 dB, spricht man von einer geringgradigen Schwerhörigkeit. Leise Umgebungsgeräusche werden nicht mehr richtig erkannt.

  • Mittelgradige Schwerhörigkeit: In diesem Fall hören Betroffene Töne erst ab einer Lautstärke von 40 bis 60 dB. Normale Alltagsgeräusche, etwa Gespräche in ruhiger Umgebung, werden bereits deutlich schlechter verstanden.

  • Hochgradige Schwerhörigkeit: Ab 60 dB wird es ernst. Gespräche sind dann auch bei normaler Lautstärke kaum noch verständlich. Das Umfeld muss deutlich lauter sprechen, damit Inhalte ankommen.

  • An Gehörlosigkeit grenzende Schwerhörigkeit: Ab einem Hörverlust von über 80 dB spricht man von fast vollständigem Hörverlust. Laute Musik, Straßenverkehr oder sogar Sirenen werden nicht mehr wahrgenommen. In solchen Fällen liegt eine Gehörlosigkeit vor.

Je früher eine Einschränkung erkannt wird, desto besser kann man mit modernen Hörsystemen gegensteuern. Bei Enge & Menze helfen wir Ihnen dabei, Ihre Hörschwelle zu bestimmen und gemeinsam finden wir eine Lösung, wenn die Normalwerte beim Hörtest nicht mehr erreicht werden.

Hörbarer Frequenzbereich

Einseitiger Hörverlust

Unser Gehör ist ein wahres Wunderwerk, es ermöglicht uns, eine enorme Bandbreite an Tönen wahrzunehmen. Die Frequenz eines Tons wird in Hertz (Hz) gemessen und gibt an, wie hoch oder tief ein Ton ist.

Ein gesundes Ohr erkennt in der Regel Frequenzen zwischen 20 und 20.000 Hz. Dieser Bereich wird als gesunder Hörbereich bezeichnet. Besonders wichtig für das Sprachverständnis ist jedoch der sogenannte Hauptsprachbereich, der sich zwischen 500 und 4.000 Hz bewegt. Genau hier liegen die meisten Sprachlaute, also jene Töne, die wir im Alltag ständig hören und verstehen müssen.

Mit zunehmendem Alter verändert sich unser Hörvermögen. Die Fähigkeit, besonders hohe Frequenzen wahrzunehmen, nimmt meist schleichend ab. Das ist ein natürlicher Prozess, bleibt aber häufig lange unbemerkt.

Hinzu kommt:

Die Hörschwelle ist nicht für alle Frequenzen gleich. Tiefe Töne müssen oft lauter sein, damit sie überhaupt wahrgenommen werden. Deshalb spielt die Frequenzabhängigkeit eine wichtige Rolle, wenn man die Normalwerte beim Hörtest interpretieren möchte.

Ein Audiogramm, das Ergebnis Ihres Hörtests, zeigt anschaulich, welche Frequenzen Sie bei welcher Lautstärke hören. So lässt sich auf einen Blick erkennen, ob Ihre Hörkurve im Bereich der Normalwerte liegt oder ob ein Hörverlust vorliegt.

Wir von Enge & Menze erklären Ihnen gerne, was Ihr Audiogramm genau bedeutet und was es über Ihr Hörvermögen aussagt. Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung.

FAQ

Was versteht man unter Dezibel?

Dezibel, kurz dB, ist die Maßeinheit zur Bestimmung von Lautstärken. Sie basiert auf einer logarithmischen Skala, das bedeutet: Eine Verdoppelung des Schalldrucks entspricht einer Zunahme um etwa 6 dB. Anders als Meter oder Volt ist Dezibel kein fester Wert, sondern hängt vom jeweiligen Kontext ab.

Im Bereich der Hörakustik misst man mit Dezibel den Schalldruckpegel eines Tons, also, wie laut ein Geräusch wahrgenommen wird. So helfen Dezibelwerte dabei, die Normalwerte beim Hörtest besser einzuordnen und Hörverluste präzise zu diagnostizieren.

Was versteht man unter Frequenzen?

Die Frequenz gibt an, wie oft eine Schallwelle in der Sekunde schwingt. Gemessen wird sie in Hertz (Hz). Je höher die Frequenz, desto höher klingt der Ton. Ein gesunder Mensch hört in der Regel Frequenzen zwischen 20 und 20.000 Hz.

Tiefe Frequenzen, wie der Klang einer Bassgitarre oder Donnergrollen, liegen am unteren Ende dieser Skala. Hohe Frequenzen, etwa Vogelgezwitscher oder Zischlaute, befinden sich am oberen Ende. Genau in diesem Hochtonbereich treten erste Anzeichen von Schwerhörigkeit häufig zuerst auf.

Betroffene mit Hochtonschwerhörigkeit hören zu Beginn vor allem hohe Töne schlechter. Dazu zählen auch Konsonanten und wichtige Sprachlaute wie „s“, „f“ oder „sch“. Im weiteren Verlauf sind oft auch tiefere Frequenzen betroffen. Im Rahmen eines Hörtests werden diese Tonfrequenzen gezielt geprüft und mit den Normalwerten beim Hörtest verglichen.

Hörakustiker in Velen

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